Archiv für den Monat: August 2017

Tipp # 3: Machen Sie ihre Buchhaltung gewissenhaft und in Ruhe

Buchhaltung machen
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Soll und Haben – präzise Aufgelistet schützt vor großen Ärger

Das Kassenbuch gibt es in klassischer Papierform oder als Programm bzw. App für Computer oder Smartphone. Natürlich leben wir im digitalen Zeitalter und das handschriftliche eher verpönt, dennoch kann das Blattwerk Kassenbuch sich als Hilfreich erweisen, sollten versehentlich Daten gelöscht werden. Egal in welchen Format, sollten täglich die Ein- und Ausgaben eingetragen werden. Schiebt man diese Aufgabe vor sich her, muss später alles Nachgetragen werden.

Damit der Kassenabschluss stimmt …

Sämtliche Belege, egal ob Ausgabe oder Einnahme müssen gesammelt werden. Es gilt immer das Gesetz: KEINE BUCHUNG OHNE BELEG!! – Auch „harmlose“ Quittungen müssen gebucht werden. Wenn zu. B. Belegte Brötchen für ein Geschäftsfrühstück geordert werden und der Bon dazu geht verloren, muss es trotzdem einen Beleg geben. Hierzu könnte man den Fall lösen, indem man eine Quittung mit der Kaufsumme aus stellt und als Grund Verpflegung angibt und unterschreibt. Dass darf zwar nicht zur Gewohnheit werden, aber es gibt zur Buchung einen Beleg der nachvollzogen werden kann.

Codierung – unerlässlich, damit die Übersicht erhalten bleibt

Um sich und dem Steuerberater die Übersicht über die Belege zu gewährleisten, werden diese mit Belegnummer und Datum versehen (Codierung). Die Beschriftung nimmt man am besten mit einem roten Stift vor. Die jeweilige Nummer ist frei erfindbar, hier kann auch eine Zuordnung zu verschiedenen Posten erleichternd wirken. Ein R für Reisekosten oder das B für Büroartikel etc. Am Schluss sollte die Jahreszahl die Belegnummer enden lassen.

Damit die Nachfrage des Fiskus nicht zum Fallstrick wird …

Wer sein Gewerbe beim Finanzamt gemeldet hat, erhält in der Regel recht zügig die Bestätigung und eine Aufforderung Bogen ausgefüllt zurückzusenden. Was zunächst harmlos erscheint, kann zu einem bösen Fallstrick werden. Denn wenn die Frage zu den kommenden Einkünften mit einer Summe X eingegeben wird, kommt Postwendend die Aufforderung eine Vorauszahlung an das Finanzamt zu überweisen. Da interessiert es nicht, dass der Betroffene noch nichts Eingenommen hat. Besser erweist sich solche Frage mit der Antwort zu belegen, dass die Erträge noch nicht überschaubar sind. Dies ist dort auch so ähnlich verfasst und muss meistens nur angekreuzt werden. Der Vorteil, der Fiskus wartet erst mal ab, was es an Einnahmen in nächster Zeit gibt.

So gelingt ein entspanntes Verhältnis zum Finanzamt …

Wichtig jedoch sind die Quartalszahlungen der Umsatzsteuer. Damit dies nicht schief geht, sollte dafür ein Extra Konto erschaffen werden. Wenn man gleich die gesetzliche MwSt. Von den Einnahmen abzieht und dort ein zahlt kann nichts mehr groß passieren und das Finanzamt wird zum Freund.