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Tipp # 4: Kosten im Griff behalten

Das braucht man auch nicht, nur ein wenig Verständnis, Zuversicht und den Willen seine Kosten im Griff zu halten. Dafür gilt es einige Dinge und Aspekte zu beachten.

Vorausschauend die Finanzen planen

Wer selbständig ist oder als Freiberufler arbeitet, der will vor allem eins: Geld und zwar soviel, dass man, dem jeweiligen Lebensstil entsprechend, gut davon leben kann. Das macht eine vorausschauende Finanzplanung nicht nur wichtig, sondern auch unabdingbar. Hier kommen Stichworte wie Jahreskalkulation, Businessplan und Co ins Spiel. Sie helfen einen Überblick über laufende und anfallende Kosten und Einnahmen jederzeit zu haben.

Die Notwendigkeit von kaufmännischen Grundkenntnissen

Auch wenn kein BWL-Studium oder eine andere entsprechende Ausbildung vorliegt, so ist es wichtig sich mit den zentralen Begrifflichkeit auseinanderzusetzen. Es ist z.B. elementar zu verstehen, dass es in der Geschäftswelt einen Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn gibt. Wer einen solchen Unterschied nicht macht, dem kann genau dieser zum Verhängnis werden. Es ist wichtig nicht nur seine Einnahmen erneut zu investieren. Es ist genauso wichtig sich selbst ein Gehalt auszuzahlen und Rücklagen für das Finanzamt zu bilden.

Die Steuern

Steuern als solche werden von vielen unterschätzt, doch gerade sie können für viele Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zum Verhängnis werden. Besonders dann, wenn nach einigen Jahren das Geschäft so richtig zu florieren beginnt. Hier sind Rücklagen unabdingbar und können vor einer potentiellen erhöhten Steuerrückzahlung schützen.

Die Wichtigkeit der Rücklagen

Hier kommen die Rücklagen ins Spiel. Sie sind wichtig und helfen bei einer langfristigen, soliden Finanzplanung. Besonders, wenn die Einnahmen schwankend oder saisonal abhängig sind, ist es wichtig auch in schlechten Zeiten auf Geldrücklagen zurück greifen zu können.

Außerdem sollte man auch immer vor ungeplanten und erwarteten Ausgaben vorbereitet sein, so u.a. Reparaturen, Neuanschaffungen und eben auch Steuernachzahlungen.

Die Versicherungen

Ebenfalls ein Aspekt, der häufig unterschätzt wird sind die Kosten für die Krankenversicherung. Hier lässt sich effektiv sparen. Hier kommt es auf die richtige Recherche an, um die passende Krankenkasse, gesetzlich oder privat, zu finden.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen – das hilft Kosten zu sparen und den Überblick zu behalten.

Wer sich an diese wenigen Grundsätze hält, der hat einen ersten Schritt getan, um seine Kosten in den Griff zu kriegen … und je länger man selbständig ist oder als Freiberufler arbeitet, desto besser wird man darin, seine eigenen Kosten im Griff zu haben. Denn dann weiß man wo man wie am besten sparen kann und welche Ausgaben wirklich notwendig sind und welche warten können.

Tipp # 3: Machen Sie ihre Buchhaltung gewissenhaft und in Ruhe

Buchhaltung machen
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Soll und Haben – präzise Aufgelistet schützt vor großen Ärger

Das Kassenbuch gibt es in klassischer Papierform oder als Programm bzw. App für Computer oder Smartphone. Natürlich leben wir im digitalen Zeitalter und das handschriftliche eher verpönt, dennoch kann das Blattwerk Kassenbuch sich als Hilfreich erweisen, sollten versehentlich Daten gelöscht werden. Egal in welchen Format, sollten täglich die Ein- und Ausgaben eingetragen werden. Schiebt man diese Aufgabe vor sich her, muss später alles Nachgetragen werden.

Damit der Kassenabschluss stimmt …

Sämtliche Belege, egal ob Ausgabe oder Einnahme müssen gesammelt werden. Es gilt immer das Gesetz: KEINE BUCHUNG OHNE BELEG!! – Auch „harmlose“ Quittungen müssen gebucht werden. Wenn zu. B. Belegte Brötchen für ein Geschäftsfrühstück geordert werden und der Bon dazu geht verloren, muss es trotzdem einen Beleg geben. Hierzu könnte man den Fall lösen, indem man eine Quittung mit der Kaufsumme aus stellt und als Grund Verpflegung angibt und unterschreibt. Dass darf zwar nicht zur Gewohnheit werden, aber es gibt zur Buchung einen Beleg der nachvollzogen werden kann.

Codierung – unerlässlich, damit die Übersicht erhalten bleibt

Um sich und dem Steuerberater die Übersicht über die Belege zu gewährleisten, werden diese mit Belegnummer und Datum versehen (Codierung). Die Beschriftung nimmt man am besten mit einem roten Stift vor. Die jeweilige Nummer ist frei erfindbar, hier kann auch eine Zuordnung zu verschiedenen Posten erleichternd wirken. Ein R für Reisekosten oder das B für Büroartikel etc. Am Schluss sollte die Jahreszahl die Belegnummer enden lassen.

Damit die Nachfrage des Fiskus nicht zum Fallstrick wird …

Wer sein Gewerbe beim Finanzamt gemeldet hat, erhält in der Regel recht zügig die Bestätigung und eine Aufforderung Bogen ausgefüllt zurückzusenden. Was zunächst harmlos erscheint, kann zu einem bösen Fallstrick werden. Denn wenn die Frage zu den kommenden Einkünften mit einer Summe X eingegeben wird, kommt Postwendend die Aufforderung eine Vorauszahlung an das Finanzamt zu überweisen. Da interessiert es nicht, dass der Betroffene noch nichts Eingenommen hat. Besser erweist sich solche Frage mit der Antwort zu belegen, dass die Erträge noch nicht überschaubar sind. Dies ist dort auch so ähnlich verfasst und muss meistens nur angekreuzt werden. Der Vorteil, der Fiskus wartet erst mal ab, was es an Einnahmen in nächster Zeit gibt.

So gelingt ein entspanntes Verhältnis zum Finanzamt …

Wichtig jedoch sind die Quartalszahlungen der Umsatzsteuer. Damit dies nicht schief geht, sollte dafür ein Extra Konto erschaffen werden. Wenn man gleich die gesetzliche MwSt. Von den Einnahmen abzieht und dort ein zahlt kann nichts mehr groß passieren und das Finanzamt wird zum Freund.

Tipp # 2: Das passende Geschäftskonto

Nun wird gerade die Entscheidung nach dem Geschäftsgirokonto den Unternehmer vor eine schwierige Entscheidung treffen, denn Geschäftskonto ist nicht gleich Geschäftskonto. Man sollte auf jeden Fall die Konditionen vergleichen. Buchungen können teuer werden und wer davon viele täglich oder monatlich zu verbuchen hat, muss mit horrenden Mehrkosten rechnen.

Der Geschäftsmann oder die Geschäftsfrau sollte somit Firmenkonten miteinander vergleichen, um heraus zu finden, welches sich für das eigene Unternehmen lohnt.

Businesskonto
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Der Vergleich der Geschäftskonten

Wer vergleicht, hat einen großen Vorteil. Dabei kann nicht nur die Preisübersicht eingesehen werden, sondern man kann auch sofort erkennen, was man tun muss, um beispielsweise ein kostenloses Konto eröffnen zu können.

Die jeweiligen Kontenarten sind immer wichtig, weil sie sich stark unterscheiden. Man sollte ein Geschäftskonto entweder bei der eigenen Hausbank anfragen, oder im Internet einen Vergleich wie zum Beispiel auf Firmendo wagen. Dort bekommt nun jeder die besten Konditionen angezeigt und man kann sich direkt entscheiden, welches Girokonto fürs Geschäft lohnenswert ist.

Die einzelnen Konten können dann entweder direkt online abgeschlossen werden, oder man sucht die nächst größere Filiale vor Ort auf um bei einem persönlichen Gespräch die einzelnen Konditionen zu klären.

 

Lohnt sich ein kostenloses Geschäftskonto oder ein kostenpflichtiges?

Diese Entscheidung obliegt allein dem Geschäftsführer. Es sollte abgewägt werden. Bei Geschäftskonten ist es so, dass ab einem bestimmten Geldeingang das Konto auch oft kostenlos ist. Dieser Betrag sollte aber auch im Vorfeld geklärt werden. Es gibt unzählige Banken, die ein Geschäftskonto auch kostenlos anbieten, siehe dazu die Übersichtsliste unter http://www.firmendo.de/geschaeftskonto-kostenlos/. Hier werden nur die Banken angezeigt, die keine Kontoführungsgebühr für ein Firmenkonto verlangen, egal welche Unternehmensart man hat.

Meistens ist es so, dass man bei einer Direktbank ein Konto eröffnen kann. Diese ist mit einer Online Filiale vertreten. Man hat also keinen persönlichen Ansprechpartner, wenn ein Problem auftritt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich auch an seinen Steuerberater wenden, um dort diese Fragen zu stellen.

Bekommt man ein Geschäftskonto ohne Schufaanfrage bei einer schlechten Bonität?

Heute gibt es für alle Probleme eine passende Lösung. Man muss keine perfekte Bonität haben um ein Geschäftskonto eröffnen zu können. Besonders die Direktbanken bieten zahlreiche Konten an, bei denen eine Schufa Prüfung überhaupt nicht nötig ist.Eine Liste mit den besten schuffafreien Geschäftsgirokonten bekommt man unter http://www.firmendo.de/geschaeftskonto-ohne-schufa/. Allerdings ist es zu beachten, dass die Gebühren bei dieser Art von Konten sehr schwanken, von kostenlos bis zu 100 € im Jahr und mehr betragen. Deshalb ist es auch hier besser eigene Anforderungen zu bestimmten um nicht mehr als nötig zu zahlen.

Es ist aber im allgemeinen wichtig eine gute Bonität zu haben, um sich selbstständig zu machen. Das ist einfach Ehrenhalber besser. Weder das Gewerbeamt noch jemand anders wird eine Schufa Auskunft erfragen. Will man allerdings einen Kredit aufnehmen um das Image der Firma zu verbessern oder um Waren einkaufen zu können, kann das eher zum Problem werden. Denn dann wird man ganz sicher keinen Kredit bekommen, wenn die Bonität schlecht ist.

Was tun mit Rechnungen?

Fazit

Ein Geschäftsgirokonto ist sinnvoll, weil man dadurch die Zahlungseingänge besser unterscheiden kann. Ein Geschäftsmann sollte sich aber über die Kosten des geschäftlichen Girokontos immer im Vorfeld informieren. Man sollte ganz sicher gehen, dass dieses Konto auch sicher ist und keine Probleme bei der Nutzung oder beim Abschluss auftreten. Ein Vergleich wird sich lohnen, um das günstigste Kontenmodell ausfindig zu machen. Daher ist es immer sinnvoll, bereits im Vorfeld den Vergleich anzustreben.

Tipp # 1: Behalten Sie Ihr Finanzierungskonzept im Auge

Wer selbstständig oder freiberuflich arbeiten möchte, wird sich zwangsläufig mit einem eigenen Finanzierungskonzept auseinandersetzen müssen. Oft wird dieser Punkt jedoch bei der Existenzgründung nur beiläufig oder überhaupt nicht berücksichtigt. Das dies ein großer Fehler ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass viele Selbstständige und Freiberufler an einem frühzeitigen, finanziellen Aus scheitern.

Die zuvor gründlich durchdachte Geschäftsidee und die angeeigneten Fähigkeiten verlieren auf einen Schlag ihren Wert, wenn sie nicht von einer soliden Finanzführung getragen werden, die Maßgeblich für den Erfolg der eigenen Unternehmung mit verantwortlich ist. Es lohnt sich daher, sich sehr intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen, da es hierbei um das Bestehen oder Nichtbestehen der eigenen Unternehmung geht.

Überblick verschaffen

Bevor der Schritt in die Selbstständigkeit gegangen wird, sollte man sich also zunächst einen gründlichen Überblick über die eigenen finanziellen Mittel verschaffen. Reichen diese für das eigene Vorhaben nicht aus, müssen Kredite zur Existenzgründung in Betracht gezogen werden. Wichtig ist dabei jedoch, nicht den Blick für die Wirklichkeit zu verlieren und die zu erwartenden Einnahmen realistisch einzuschätzen.

Regelmäßig hat es sich bewährt, die Einnahmeprognose unterhalb der durch Marktanalyse ermittelten Einnahmemöglichkeiten anzusetzen. Diese Grundüberlegung sollte dabei bei jedem Finanzierungskonzept die Basis bilden.

Auf dieser Basis werden weitere finanziell relevante Belange der Unternehmung aufgebaut. Wichtig ist, dass ein Finanzierungskonzept dabei keine einmalige Angelegenheit ist. Vielmehr handelt es sich um einen Begleiter, der der jeweiligen Wirtschaftlichen Situation angepasst werden muss.

Werden mehr Einkünfte erzielt als im Finanzierungskonzept prognostiziert, müssen die Werte um den Faktor des Überschusses angepasst werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den entgegengesetzten Fall.

Trennung von Liquidität und Finanzierung vornehmen

Ein weiterer schwerwiegender Fehler, der von Selbstständigen und Freiberuflern aus Gründen von Unwissenheit begangen wird, ist, dass im Finanzierungskonzept keine strickte Trennung von Liquidität und Finanzierung vorgenommen wird.

Oft übersteigt die Finanzierung von Einzelanschaffung oder von Verbrauchsgütern den finanziellen Spielraum derart, dass dem Unternehmen kein „freies“ Geld zur Verfügung steht. Somit wird der Unternehmung jegliche Möglichkeit genommen zu wachsen, da etwa Aufträge mangels zur Verfügung stehenden Geldes nicht bearbeitet werden können und folglich einkalkuliertes Einkommen ausbleibt. Von daher ist in jedem Finanzierungskonzept auf die Trennung von Liquidität und Finanzierung zu achten.

Um mit seiner Unternehmung erfolgreich sein zu können, bedarf es folglich in jedem Fall ein Finanzierungskonzept. Selbstverständlich ist dabei nicht jeder so bewandert, als dass das Konzept auch die angestrebten Vorteile mit sich bringt. Wer Probleme mit der Erstellung und Pflege eines ausführlichen Finanzierungskonzepts hat, findet bei seinem Steuerberater die nötige Hilfe, um sich gezielter mit der Unternehmung selbst auseinander setzen zu können.